Camper RV Roadtrip 4 Wochen Reisebericht von Vancouver in die USA State Washington und Oregon Teil 2

by Ines - enthält Affiliate-Links/Werbung*

Hier geht es weiter mit unserem persönlichen Reisebericht für 4 Wochen Reiseroute USA State Washington und Oregon mit Highlights aus Natur, Orten, den Entfernungen und unseren Übernachtungen, beginnend in Vancouver, Kanada. Teil 2 von 4

 

Teil 1 von 4 : Vancouver bis Olympia

Teil 3 von 4 : Cape Blanco State Park bis Columbia River Gorge Fultnomah Falls

Teil 4 von 4: Portland bis North Cascades Nationalpark Visitor Center

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Wir sind mit Condor nach Vancouver geflogen, haben uns noch 3 Tage diese wundervolle Stadt angesehen und waren sehr zufrieden. 

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Die Route 4 Wochen Roadtrip von Vancouver in die USA State Washington und Oregon

Start und Ende von Vancouver (Kanada) im Monat August für 27 Tage

 

Tag 1-2   Anreise bis Vancouver (Kanada)

Tag 3      Camper in Empfang genommen, Fahrt in USA zum Fidalgo Bay RV Resort (Washington)

                = 79 Meilen

Tag 4     Anacortes - Washington Park - Deception Pass – Port Townsend – Jamestown – Crescent                       Beach = 114 Meilen + Fährüberfahrt

Tag 5     Crescent Beach – Olympic Nationalpark (Hurrican Ridge) – Lake Crescent – Marymere Falls

               = 120 Meilen

Tag 6    1th Beach La Push – 2nd Beach – Forks – Olympic Nationalpark (Hoh Rain Forest)

              = 160 Meilen

Tag 7    Olympia – Astoria (Oregon) = 197 Meilen

Tag 8    Lewis & Clark National & State Historical Park – Astoria – Ecola State Park – Cannon Beach

              = 41 Meilen

Tag 9    Cannon Beach – Oswald West State Park – Cape Lookout State Park – Cape Maeres 69 Meilen

Tag 10  Cape Kiwanda State Natural Area – Küste 101 South – Heceta Head Lighthouse = 125 Meilen

Tag 11  Oregon Dunes, Overlook bei Dune City - Dunes Day Use Area = 16 Meilen

Tag 12  Umpqua State Park – Cape Blanco State Park – Meyers Beach Nord -

              Samuel H. Boardmann  State Park – Lone Ranch - Crescent City (Kalifornien) = 174 Meilen

Tag 13  Crescent City (Kalifornien) – Crater Lake RV Park (Oregon), Barr Creek Falls, Mill Creek Falls,                    Giant Boulders = 143 Meilen

Tag 14  Crater Lake – Pinnacles - Crook County RV Park, Prinville = 210 Meilen

Tag 15  Columbia River Gorge Vista House – Guy W. Talbot State Park, Latourell Falls –

               Veil Full State Scenic Viewpoint, Bridal Veil Falls – Multnomah Falls = 164 Meilen

Tag 16  Portland = 24 Meilen

Tag 17  Troutdale – Mount St. Helens (Washington) = 161 Meilen

Tag 18  Mount Rainier (Sunrise Visitorcenter) - Elk Ridge Campground, Naches = 277 Meilen

Tag 19  Elk Ridge Campground, Naches – Seattle = 114 Meilen

Tag 20  Seattle – Leavenworth = 136 Meilen

Tag 21  Dry Fall State Park – Steamboat Rock State Park – Soap Lake = 139 Meilen

Tag 22  North Cascades Nationalpark - Diablo Lake - Gorges Creek = 203 Meilen

Tag 23  North Cascades Nationalpark Visitor Center = 26 Meilen

Tag 24  Alpine RV Park – Vancouver (Kanada) Canadream = 107 Meilen

Tag 25-26 Vancouver

Tag 27  Flug zurück nach Frankfurt



Unsere Stopps des Roadtrips Vancouver, USA Washington, Oregon (Teil 2 von 4)

Unsere Stopps des Roadtrips von Vancouver bis nach Olympia findest du in Teil 1 von 4.
Unsere Stopps des Roadtrips von Cape Blanco State Park bis Columbia River Gorge Fultnomah Falls findest du in Teil 3 von 4
Unsere Stopps des Roadtrips von Portland bis North Cascades Nationalpark Visitor Center findest du in Teil 4 von 4

Möchtest du wissen, mit welchen Kosten du für einen Roadtrip in Oregon/Washington rechnen musst? Dann lese auch unseren Beitrag: USA Roadtrip Kosten - Das kostet dich ein 3 Wochen Camper Urlaub in den US-Bundesstaaten Washington und Oregon


Lewis & Clark National & State Historical Park

Zum ersten Mal regnete es. In Strömen. Ursprünglich wollten wir in den Fort Stevens Nationalpark. Weil der so schön am Wasser liegt. Das Fort war eine militärische Einrichtung, es wurde die Mündung des Columbia River bewacht. So gibt es darüber auch Ausstellungen im Militärmuseum. Heute ist es auch ein großer Erholungspark mit vielen Freizeitmöglichkeiten.

 

Wir landeten aber im Lewis & Clark National Historical Park, was auch sehr schön war und vielleicht sogar die bessere Wahl. Hier erfuhren wir, wie die Ureinwohner in Fort Clatsop lebten, ihre Kanus bauten. Wir besichtigten ihr Haus, ihre Feuerstelle und die Süßwasserquelle, warum sie diesen Ort überhaupt auserwählt hatten. Hier kannst du in den Sommermonaten auch an einer geführten Kanu- und Kajaktour teilnehmen. Wir sind den Netul River Trail am heute genannten Fluss Lewis & Clark River gegangen, der teilweise auf Holzbohlen entlangführte und hatten wunderschöne Ausblicke



Astoria

Danach ging es nach Astoria und diesmal über einen anderen Weg hin und wieder zurück. Wir fuhren über die riesige Astoria-Megler Bridge, 6,6 km über den Columbia River. Es ist die letzte Brücke des Columbia Rivers, bis er in den Pazifik mündet, und es ist die Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Washington und Oregon. Hier führt der Highway 101 weiter die Westküste entlang, der von Olympia bis nach Los Angeles reicht. 

 

Wir waren begeistert von Astoria, ein richtig hübsches Städtchen an der Küste, umgeben von Wasser, soweit das Auge reicht. Der kilometerbreite Columbia River, der Youngs River, Youngs Bay. Das Stadtzentrum liegt unten direkt am Wasser. Alte Lagerhallen, Fabriken, Kneipen, Parkplätze und ein Aussichtspunkt mit Blick über den Columbia River sind dort zu finden. Am meisten angetan haben uns aber mal wieder die viktorianischen Häuser, die an den Berghängen die steilen Straßen hinauf errichtet waren. Wir gingen den ganzen Weg durch die Wohngebiete zur Astoria Column zu Fuß hinauf und konnten uns gar nicht sattsehen an den vielen schönen historischen Holzhäusern. Seit San Francisco lassen sie uns nicht mehr los. Durch die Wohngebiete liefen Rehe, die von den Anwohnern gefüttert wurden.



Das war ein weiter steiler Weg bis zum 160 m hohen Coxcomb Hill, auf dem die Astoria Column thront. Der Ausblick von hier auf das Umland war schon sehr schön, aber von der Spitze der Astroria Column noch viel grandioser. Die Astoria-Säule ist 38 Meter hoch. Wir bestiegen die 164stufige Wendeltreppe und landeten oben auf der Aussichtsplattform. Hier hast du den vollen Rundumblick. An der Außenwand der Säule befinden sich Wandgemälde spiralförmig von unten nach oben mit Ereignissen der Entdeckungsgeschichte von Oregon und der Region Astoria.

 

In Astoria wurden auch schon etliche Hollywoodfilme gedreht, wie zum Beispiel die „Free-Willy“-Filme, aber auch der Kindergarten-Cop. Wir verstehen sehr gut warum. Dazu kannst du auch das Filmmuseum besuchen.  


REISEFÜHRER SOWIE STRASSEN- UND TOURISMUSKARTE USA NORD-WEST
Für die USA Bundesstaaten Washington und Oregon empfehlen wir den Reiseführer von Baedeker und die Michelin Straßen- und Tourismuskarte. Beides hatten wir mit und hat uns gute Dienste getan.

Ecola State Park

Bevor wir zu unserem Campground in Cannon Beach fuhren, machten wir noch einen Abstecher in den Ecola State Park, der sich nördlich von Cannon Beach befindet. Pro Fahrzeug kostete der Park 5 Dollar. Die Fahrt dorthin ging durch den Regenwald, üppig und dunkel und ziemlich mystisch auf einer schmalen Straße mit scharfen Kurven, die zum Parkplatz führte. Es war kühl und stürmisch und nebelverhangen. Aber dieser Ausblick war einfach einmalig. So einzigartig, und man versteht gleich, warum dieser Küstenabschnitt einer der meistfotografiertesten auf der Welt ist. Wir schauten nach Süden und sahen den berühmten Haystack Rock und die Küste von Cannon Beach. Wow. Es war noch viel schöner, als wir es uns vorgestellt hatten, und kein Foto kann diesen Liveblick auch nur annähernd wiedergeben. Leider war es so neblig, dass wir die Neahkahnie Mountains im Hintergrund nicht sehen konnten. Aber trotzdem konnten wir uns gar nicht sattsehen und mussten uns schweren Herzens doch lösen, um zu unserem Campground aufzubrechen. Im Park gibt es auch Picknickplätze zum Verweilen und einige kurze Trails für viele schöne Ausblicke. Du kannst aber auch den Wanderweg zum Indian Beach an der Steilküste und durch den Regenwald nehmen. Der dauert hin und zurück ca. 2 Stunden. Dieser Strand ist sehr begehrt bei Surfern und Strandbesuchern, aber auch bei Seelöwen. In dem Park kannst du manchmal auch Hirsche, Elche oder Adler sehen. Hier ist rutschfestes Schuhwerk wichtig. 


USA Roadtrip Oregon Ecola State Park
USA Roadtrip Oregon Ecola State Park Blick auf Cannon Beach

Gefahrene Strecke: 41 Meilen

Unterkunft: 

RV Resort at Cannon Beach

340 Elk Creek Rd, Cannon Beach, OR 97110

 

Indoor Pool, Bad, Duschen sauber, nettes Personal, WiFi funktionierte



Cannon Beach

Endlich in Cannon Beach angekommen. Darauf hatten wir uns auch schon besonders gefreut. Morgens ging es als erstes an den Strand, der wohl beliebteste Strand an der Küste von Oregon. Zurecht. Wie atemberaubend dieser lange Sandstrand. Und mittendrin thront der sagenhafte Haystack Rock. 72 Meter ragt er aus dem Meer, Anziehungspunkt vieler Seevögel, die auch dort nisten. Und da waren sie wieder. Die Papageientaucher, die wir auf Island das erste Mal kennenlernen durften und schon dort von den kleinen putzigen Vögeln fasziniert waren. Wir hatten Glück, es war Ebbe, und so konnten wir bis zum Haystack Rock laufen und ihn aus der Nähe betrachten sowie Seesterne und anderes Getier im Gezeitenbecken. Außerdem spiegelte sich der Felsen wunderbar in dem verbliebenden Wasser.

USA Roadtrip Oregon Cannon Beach Haystack Rock
USA Roadtrip Oregon Cannon Beach Haystack Rock Gezeitenbecken

Auch der Ort selbst hat uns richtig gut gefallen. Er ist zwar klein, aber hübsch gestaltet. Er besteht hauptsächlich aus dunklen rustikalen Holzhäusern, die zwar schon in die Jahre gekommen sind, aber trotzdem hervorragend aussehen. Cannon Beach gehört zu den 100 schönsten Orten der Welt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich hier viele luxuriöse Hotels angesiedelt haben. Es hat schon eine außergewöhnliche Atmosphäre. Es gibt auch viele kleine Boutiquen und Galerien, in denen wir viele Bilder von dem Ort und Umgebung mit dem Haystack Rock entdeckten, die wunderschön aussahen. Ein wirklich malerisches Paradies. Entlang der Hauptstraße findest du für das leibliche Wohl auch nette Cafés und Restaurants. Noch zu erwähnen wäre Bruce‘s Candy Küche, ein Familienunternehmen, die Süßwaren herstellen, wie Salzwasser-Taffys, Pralinen, Candies und noch viel mehr. Ein Laden voller Leckereien, an dem wir nicht vorbeikamen und uns gar nicht entscheiden konnten, welche wir in den Einkaufskorb packen sollten. 

USA Roadtrip Oregon Cannon Beach Gallerien in der City
USA Roadtrip Oregon Cannon Beach Holzhäuser in der City


TIPP: Eine tolle Aussicht auf den Cannon Beach mit Haystack Rock hast du vom Silver Point Interpretive Overlook. Wenn du auf dem Oregon Coast Hwy 101 weiter Richtung Süden fährst, kommst du daran vorbei.

USA Roadtrip Oregon Blick auf Cannon Beach vom Silver Point Interpretive Overlook

Blick auf Cannon Beach vom Silver Point Interpretive Overlook


Oswald West State Park

Südlich von Cannon Beach gelangten wir als nächstes zum Oswald West State Park. Der kleine Parkplatz war voll, und wir mussten warten. Auch hier gab es wieder kilometerweite Wanderwege. Wir nahmen den Short Sands Trail, ein einfacher grüner Waldweg, der eine halbe Meile zu einem Bach über eine Brücke hinunter zum Pazifischen Ozean führte. Wir waren am Short Sandy Beach, eine verborgene Bucht, von Wäldern bedeckt mit vulkanischen Balsalt- und Sandsteinfelsen, die besonders bei Surfern sehr beliebt ist. Die Aussicht war grandios, und wir sahen den Surfern beim Wellenreiten zu. Erholung pur. Der Oswald West State Park zieht sich 4 Meilen die Küste entlang mit dichtem gemäßigten Regenwald und ist einer der attraktivsten Parks Oregons


USA Roadtrip Oregon Oswald West State Park Short Sands Trail Brücke
USA Roadtrip Oregon Oswald West State Park Urwald

USA Roadtrip Oregon Oswald West State Park Short Sandy Beach

Cape Lookout State Park

Als nächstes auf dem Weg lag Cape Maeres. Leider war es nicht ausgeschildert, wir sahen es zumindest nicht. Das Navi machte auch immer Probleme, wenn wir keine Straße zu bieten hatten. Wir fanden es nicht und fuhren weiter zum Cape Lookout State Park. Hier gab es einen Campingplatz, Picknickplätze und wieder einen wunderschönen Sandstrand, breit und flach, da wir glücklicherweise gerade Ebbe hatten. Hier kannst du auch kilometerweit am Meeresstrand entlanglaufen. Der Park besitzt auch einen Naturlehrpfad, den du entlangspazieren kannst.

 

Wir gingen vom Strand aus den Pfad links (North Trail) durch den Küstenwald hinauf und hatten vor, den Cape Trail bis zum Cape Lookout zu nehmen, um dort eventuell Wale zu sehen und einen weiten Blick über das Meer und die Küste zu haben, manchmal bis zum Cape Foulweather und Tillamook Head. Doch dazu war es eigentlich auch viel zu neblig. Und es wäre auch viel zu weit gewesen mit Hin- und Rückweg. Der Cape Trail hat schon eine Länge von 5 Meilen, und der Boden war nass, schlammig, glitschig und wurzelreich. Teilweise mussten wir über Felsen klettern, die ebenfalls rutschig waren. Wir hatten auch nicht das entsprechende Schuhwerk dazu an. Trotzdem hatten wir aber spektakuläre Ausblicke vom North Trail auf Oregons Küste, und der Wald war wieder einmal magiegeladen.

 

Wenn du Cape Lookout State Park besuchen möchtest, ist der Trailguide ganz nützlich. 



SUCHST DU EINE FESTE UNTERKUNFT?
Wir empfehlen hier booking.com, da du in jeder Preislage eine Unterkunft findest und wir mit booking.com bisher immer zufrieden waren. Es gibt in Oregon und Washington jede Menge schöne Unterkünfte, ob Motels, Hotels, B&B oder FEWO/Apartments.

Cape Maeres

Auch am Cape Meares State Scenic Viewpoint gab es wieder schöne Aussichtspunkte, und manchmal kannst du das Glück haben, dort Grauwale, Seelöwen oder Delfine zu sehen. Wir hatten es nicht. Auch viele Seevögel nisten dort an den Klippen. Auf den vielen Informationstafeln kannst du dich genau darüber informieren.

 

Dafür haben wir aber diesen wunderschönen Leuchtturm betrachtet, der doch recht klein ist, aber mit seinem rot-weißen Licht richtig beeindruckend. Am 01. Januar 1890 leuchtete er das erste Mal den Seeleuten, die ihn aus 21 Meilen Entfernung sehen konnten. Unten im Leuchtturm befand sich ein Geschenkeladen. Wir mussten ein wenig warten, da der Leuchtturm in der Zeit von 14:00 bis 14:30 Uhr geschlossen war und wir ausgerechnet um diese Uhrzeit dort ankamen. Im Geschenkeladen wurde uns angeboten, uns in ein Gästebuch einzutragen. Das taten wir doch glatt und stöberten ein bisschen darin herum. Es waren schon etliche Gäste aus Deutschland dort, aber aus unserem Ort waren wir die ersten. Du kannst auch an einer Turmführung teilnehmen. Diese war kostenlos und sehr interessant, auch wenn wir kaum etwas verstanden. Die Rucksäcke mussten dabei unten bleiben, da es oben zu eng war.

 

Nachdem wir noch ein paar grandiose Ausblicke genossen hatten, machten wir uns auf den Weg, den berühmten Octopus Tree zu suchen. Und da stand er in seiner ganzen Pracht, eingezäunt, diese ungewöhnliche Attraktion. Diese riesige Sitka-Fichte hat keinen gewöhnlichen Stamm, sondern ist geteilt in etliche kleinere Stämme mit auch schon einem beachtlichen Umfang. Der Baum soll auch schon ca. 250 bis 300 Jahre alt sein und von amerikanischen Ureinwohnern so geformt worden sein, die dieses oft taten, um die Bäume als Baumbestattung nutzen zu können. 


Gefahrene Strecke:  69 Meilen

Unterkunft:

Netarts Bay Garden RV Resorts

2260 Bilyeu Ave W, Tillamook, OR 97141

 

gepflegter Stellplatz und Park, freundliches Personal, tolle Lage, Toiletten, Duschen sauber, WiFi funktionierte


Cape Kiwanda State Natural Area

Cape Kiwanda zählt zusammen mit Cape Meares und Cape Lookout zu der Three Capes Scenic Route und ist das kleinste Cape der drei. Wir hatten gelesen, dass man es sich ansehen könnte, und wir müssen sagen, für uns war es das Schönste. Die Sonne schien auf das beige Gestein, eine warme Farbe, ähnlich wie auf Mallorca. Es war Ebbe, alle Muschelbänke lagen frei, sodass wir diese bestaunen konnten. Wir sahen sogar kurz einen Wal und fanden auch noch eine kleine Höhle im Gestein. Es gab eine riesige Sanddüne, die wir erklommen und hatten von dort oben spektakuläre Ausblicke auf die Oregon Coast und die starke Brandung. Kurz, wir können dir dieses wunderschöne Cape nur empfehlen.


Achtung: Einige Bereiche auf den Klippen sind eingezäunt, und die solltest du zu deiner eigenen Sicherheit auch nicht betreten. Es sind schon einige Menschen dabei abgestürzt.


Im Cape Kiwanda State Park hast du auf ca. 2 Meilen Wanderwegen auch wieder die Möglichkeit, die Ausblicke auf die Oregon Coast zu genießen und sogar bis auf den Haystack Rock zu blicken. Außerdem ist der Strand für Strandliebhaber, Surfer und Drachenflieger ein Paradies, und wir sahen eine Weile dabei zu, bis wir uns auf in den Camper auf dem Parkplatz machten und dort erst einmal unser Frühstück zu uns nahmen.

 

Danach ging es weiter die Coast 101 South mit großartigen Ausblicken und Whale Watching auf einem Parkplatz zusammen mit weiteren Touristen aus den Staaten. Gemeinsam jubelten wir bei jedem Sprung.


Heceta Head Lighthouse

Ein weiteres Highlight ist Heceta Head Lighthouse auf einer spektakulären Landzunge gelegen. Der Leuchtturm wurde nach dem Spanier Bruno de Heceta benannt, der die Gegend während einer Forschungsreise entdeckte. Von 1892 bis 1893 wurde der Leuchtturm darauf erbaut. Seit 1894 ist er in Betrieb und blinkt mit seiner leuchtstarken Fresnel-Linse den Seefahrern entgegen, damit sie vor der rauen unebenen pazifischen Küste gewarnt sind.

 

Seit 1995 können Gäste im Heceta Lighthouse Bed & Breakfast übernachten und bekommen ein 7-Gänge-Brunch serviert mit Köstlichkeiten aus der Gegend. Das ist sicherlich ein großartiges Erlebnis. Wenn du das vorhast, solltest du rechtzeitig reservieren, denn das Heceta Lighthouse Bed & Breakfast ist oftmals schnell ausgebucht. Das B&B ist im ehemaligen Keepers House, in dem zu früheren Zeiten die Leuchtturmwärter wohnten, auf den Klippen des Heceta Head State Parks.

 

Vom Heceta Head Lighthouse aus kannst du auch hinunter zum Hobbit Beach spazieren und von dort den Leuchtturm betrachten. Einen weiteren tollen Blick hast du von der Treppe zur Sea Lion Caves, die größte Meereshöhle Amerikas und zweittiefste der Welt. Hier kannst du die Seelöwen von einer Plattform aus beobachten. Tickets und Öffnungszeiten HIER


USA Roadtrip Oregon Heceta Head Lighthouse Bridge
USA Roadtrip Oregon Heceta Head Lighthouse Coast
USA Roadtrip Oregon Heceta Head Lighthouse

Gefahrene Strecke:  125 Meilen

Unterkunft für 2 Nächte:

Fish Mill Lodges & RV Park

4844 Fish Mill Way, Westlake, OR 97493

 

schlecht zu finden, Platz sehr vernachlässigt, keine sanitären Anlagen, naturnah, Rehe auf dem Platz, schöne Aussicht auf den See, netter Besitzer und bestes WiFi


Oregon Dunes - Overlook bei Dune City - Dunes Day Use Area

Den heutigen Tag gingen wir ganz entspannt an, denn wir machten mal keine kilometerweite Tour mit dem Camper. Wir fuhren zum Oregon Dunes Overlook und hatten den besten traumhaften Überblick über das riesige Dünengebiet bis hin zum Pazifischen Ozean. Die Oregon Dunes sind das größte Dünengebiet Nordamerikas mit ständig wandernden Dünen. Von Coos Bay bis Florence reichen die Dünen; das sind ca. 80 km. Die größten Dünen sollen bis zu 150 m hoch sein, und oft trägt der Wind den Sand auch bis auf den Highway 101.

 

Wir gingen von der Oregon Dunes Day Use Area, der Aussichtsplattform, die auch rollstuhlgerecht ist, zunächst auf einem asphaltierten Weg zu den Dünen, die zum Strand führten. Es war Ebbe, und der Strand sah wunderschön aus. Meilenweit war kein Mensch zu sehen. Außer ein Hubschrauber über uns. Den ganzen Pazifikstrand für uns allein. Zurück zur Day Use Area ging es dann durch die Dünen, durch Feuchtgebiete, Bauminseln mit unzähligen verschiedenen Pflanzenarten, über den Tahkenitch Creek, so ca. 4,5 Meilen. Es war ein megatolles Erlebnis. Doch letztendlich waren wir auch froh, dass wir es geschafft hatten, denn durch den Sand zu laufen, auch ohne Schuhe, war schon eine gute Herausforderung. Aber es hat Spaß gemacht, und dann gönnten wir uns in aller Ruhe auf dem Campingplatz ein Barbecue.



Oregon Dunes - Umpqua River Lighthouse

Früh morgens fuhren wir weiter zum Umpqua River Lighthouse, um von dort noch einen Ausblick auf die Dünen bei Reedsport bzw. Winchester zu haben. Dort können die Dünen mit Buggys und Motocrossrädern befahren werden. Und wir sahen tatsächlich dort schon einige durchheizen. Allerdings war die Sicht sehr schlecht, denn es war Nebel. Der Leuchtturm war zu unserer Zeit geschlossen, soll aber von Mai bis September geöffnet sein. Er ist 65 Fuß hoch und leuchtet mit einer rot weißen Linse. Umpqua Lighthouse State Park ist eine halbe Meile vom Park entfernt.   

USA Roadtrip Oregon Dunes Umpqua River Lighthouse Motocross
USA Roadtrip Oregon Dunes Umpqua River Lighthouse

Dies war der zweite Teil unserer 27 Tage Reise von Lewis & Clark National Historical Park  bis Oregon Dunes Umpqua River Lighthouse. Teil 1, Teil 3 und Teil 4 erfolgen separat.  


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